Altertum / Frühgeschichte
Stolze Hüften aus Knochen, Stein, gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen, doch wer oder was waren sie wirklich? In Büchern über die Steinzeit sehen wir vorrangig Männer beim Jagen, Feuerstein schlagen oder Höhlen bemalen. Die meisten Menschenbilder aber, die uns von Eiszeitmenschen selbst hinterlassen wurden, zeigen Frauen. Was waren das für Gesellschaften, die sie und ihr Geschlecht so zentral und ohne Scham darstellten? Ulli Lust ist eine österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin.
Ab 330 v. Chr. begann in Ägypten ein neues Kapitel der Geschichte: die ptolemäische Epoche. Drei Jahrhunderte lang herrschte die griechisch-makedonische Dynastie der Ptolemäer über das Land am Nil - eine Zeit, in der sich griechische und ägyptische Kultur auf faszinierende Weise verbanden. Sie erhalten einen Überblick über die ptolemäische Zeit, ihre politischen Entwicklungen, kulturellen Leistungen und die fortdauernde Faszination, die sie bis heute ausübt.
22.04., Wie kam das Wasser nach Rom? Aquädukte führten das Wasser in die Hauptstadt des römischen Reichs. Aber nicht nur dort, auch in den Provinzen wurden diese Meisterleistungen der Ingenieurskunst zum Transport des Wassers errichtet. 29.04., Trinke und lebe ewig! Römische Trinkgefäße für Wasser und Wein gab es in großer Zahl - oft kostbar aus Glas. Aber auch einfache Tonbecher wurden bei Tisch mit den verschiedenen Getränken gereicht. 06.05., Wasser im Überfluss - Thermen als soziale Orte der Stadtgesellschaft Unmengen von Wasser benötigte man in den Thermen im ganzen römischen Reich, damit sich alle waschen und pflegen konnten. Denn ein Badezimmer zu Hause war unbekannt.
Kleopatra VII., die letzte Herrscherin Ägyptens, fasziniert bis heute als Herrscherin, Liebende und Legende. Doch wer war sie wirklich? Der Vortrag beleuchtet Kleopatras politische Klugheit, ihre Rolle zwischen Ägypten und Rom sowie den Ursprung des Mythos, der sie unsterblich machte. Mit antiken Quellen, Kunst und Archäologie wird Realität von Fiktion getrennt - und das wahre Bild einer außergewöhnlichen Frau sichtbar.
Ohne den Nil wäre Ägypten undenkbar. Er schenkte dem Land Fruchtbarkeit, verband Regionen, prägte Religion, Kunst und Weltbild. Für die Alten Ägypter war Wasser weit mehr als ein Naturphänomen - es war göttliche Kraft, Ursprung des Lebens und Tor zur Ewigkeit. Welche zentrale Rolle spielte also der Nil im alltäglichen Leben, in Wirtschaft und Landwirtschaft, in Mythen und Kultur? Von den jährlichen Überschwemmungen über die Nilgötter bis hin zu symbolischen Darstellungen in Tempeln und Gräbern - der Nil war der Herzschlag Ägyptens.