Studium generale: Entdeckungen - Erfindungen: Fluch oder Segen? Kulturgeschichte: Europas Entdeckung und Erfindung der Welt Der Beginn der Globalisierung im 15./16. Jahrhundert und ihre Folgen

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Donnerstag, 04. Oktober 2018 17:00–18:30 Uhr

Kursnummer QH10133
Datum Donnerstag, 04.10.2018 17:00–18:30 Uhr
Plätze min. 10
Gebühr 6,00 EUR
Ort

Zeughaus, Filmsaal Raum 300/III, Zeugplatz 4
Zeugplatz 4
86150 Augsburg
Raum 300

Kursort

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Vortragsreihe in Kooperation mit der Universität Augsburg

Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber, ehem. Institut für Europäische Kulturgeschichte der Uni Augsburg

Europas Entdeckung und Erfindung der Welt: Der Beginn der Globalisierung im 15./16. Jahrhundert und ihre Folgen.
Zu Beginn der Frühen Neuzeit setzte im mediterranen Zentrum Europas ein epochaler Umbruch ein. Das Aufkommen selbstbewussten Bürgertums, die Ausbreitung und das Wachstum des Fernhandels, die verschärfte Konkurrenz der Mächte, damit verknüpft ein zunehmend säkularisiertes Welt- und Menschenbild sowie die Erfindung und Erprobung neuer technischer, kultureller und politisch-sozialer Verfahren bündelten sich zu einer zuvor unbekannten Dynamik. Deren Folge war nicht nur der erstmalige Ausgriff Europas über den gesamten Globus und dessen beginnende Unterwerfung unter das europäische Diktat. Vielmehr entstand auch eine einzigartige geistig-soziale und technische Innovationskultur, die den Vorsprung Europas bis weit in die Gegenwart zu sichern half.
Der Vortrag zeichnet zunächst die Entstehung der europäischen Dynamik in Spätmittelalter und Renaissance nach und führt deren Hauptmerkmale vor. Dann skizziert er die wesentlichen Anfänge, Entwicklungsphasen und Resultate sowohl der geographischen Expansion als auch der Innovationskultur, die Europa bis um 1600 zustande brachte. Nach einem knappen Ausblick auf die weitere historische Entwicklung folgen Hinweise auf die Schattenseiten der europäischen Globalisierung.
Abschließend plädiert Wolfgang E.J. Weber für eine nüchterne Gesamtbeurteilung des europäischen Beitrags zur Weltgeschichte.

Prof. Dr. Wolfgang E.J. Weber studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Sozialwissenschaften v.a. in Freiburg i.B. Er wurde 1982 an der Universität Augsburg promoviert und habilitierte sich 1988 ebenfalls in Augsburg für das Fach Neuere und Neueste Geschichte. Nach mehreren Auslandsaufhalten (u.a. 1990/91 Austauschprofessor an der Emory University in Atlanta/Georgia) und Lehrstuhlvertretungen seit 1995 Geschäftsführender Wiss. Sekretär und Direktor des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg. Lehrt Neuere und Neueste Geschichte, insbesondere Europäische Kulturgeschichte; zahlreiche Bücher und Aufsätze, u.a. zur Universitätsgeschichte, Geschichtstheorie, Politischen Ideengeschichte und Geschichte des Nahostkonflikts, jüngst zur Geschichte des Friedens in der Frühen Neuzeit.


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