Gesellschaft im Wandel
Friedrich Merz steht vor gewaltigen Aufgaben. Während Trump und Putin die alte Weltordnung zerstören, droht die AfD die politische Mitte in Deutschland zu sprengen. Der neue Bundeskanzler will ganz anders regieren als die abgewählte Ampel-Koalition. Dabei sind die Herausforderungen, an denen die Ampel krachend gescheitert ist, dieselben geblieben: Wirtschaftskrise, Klimawandel, Migration und Aufrüstung der Bundeswehr. Ist Friedrich Merz, der bislang keine Regierungserfahrung hat seiner Aufgabe gewachsen? Und was muss er aus dem Desaster der Ampel lernen, um die vielleicht letzte Chance zu nutzen, unsere Demokratie vor dem endgültigen Aufstieg der extremen Rechten zu bewahren? Robin Alexander ist stellvertretender Chefredakteur Politik der „Welt“. Zuvor war er u.a. bei der „taz“. 2013 wurde er mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
Täglich suchen wir im Internet oder befragen KI-Chatbots. Die angezeigten Ergebnisse akzeptieren wir meist schnell. Selten machen wir uns Gedanken darüber, dass wir im Laufe der Zeit viele digitale Spuren hinterlassen, die zu sogenannten Filterblasen führen – wir bekommen meist Ergebnisse ausgespielt, die unserem eigenen Weltbild und unseren Annahmen entsprechen und diese verstärken. Echte Informationsvielfalt? Fehlanzeige. Doch woran liegt das eigentlich? Und warum ist es nicht ungefährlich, wenn die Internetsuche auf einem Monopol basiert? Der Vortrag beleuchtet diese und weitere „Phänomene“. Es werden wirtschaftliche und technische Hintergründe der heutigen Suchlandschaft erläutert und Wege zu mehr Informationsvielfalt und Datenschutz aufgezeigt. Und: wir schauen auch auf die lieben Gewohnheiten in punkto Suchverhalten – ließe sich da nicht leicht etwas ändern? Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Nachhaltig digital konsumieren“ und wird finanziell durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) gefördert. Carolin Bauer, Wissenschaftskommunikatorin & Dr. Stefan Voigt, Vorstandsvorsitzender(The Open Search Foundation e.V.
Disruption als Geschäftsmodell: Eine wirtschaftliche Zwischenbilanz Donald Trump hat mit seinem erratischen „Transaktionismus“ innerhalb eines Jahres die internationalen Wirtschaftsbeziehungen in ihren Grundfesten erschüttert und die amerikanische Wirtschaft auf einen krisengefährdeten Pfad gesetzt. Nicht das „wie“ seiner Politik, sondern das „wie schnell“ sollte die Partner überrascht haben. Der Vortrag vergleicht die einjährige Zwischenbilanz 2017, dem Beginn seiner ersten Amtsperiode mit der jetzigen und konzentriert sich dann auf vier Felder: heimische Wirtschaftspolitik, internationaler Handel, Umwelt und internationale Finanzbeziehungen. Er kommt zu dem Schluss, dass eine Wiederholung der „rotgelben“ Karte durch die amerikanischen Wähler bei den Zwischenwahlen Ende 2018 auch Ende 2026 nicht ausgeschlossen ist und dass eine Krisengefahr zunächst weniger von der Realwirtschaft (Handel) als von den massiven Veränderungen in den internationale Finanzbeziehungen dank der von Trump geförderten Innovationen in der Geldwirtschaft droht. Rolf J. Langhammer war Stellvertreter des Präsidenten und ab 2007 Vizepräsident des Kiel Institut für Weltwirtschaft von Oktober 1997 bis August 2012 und Professor am IfW Kiel. Er trat am 31.8.2012 in den Ruhestand, ist aber weiterhin am IfW Kiel tätig. Von April 2003 bis September 2004 nahm er die Führung der Geschäfte des Präsidenten wahr. Von Juli 1995 bis November 2005 leitete er die Forschungsabteilung “Entwicklungsökonomie und weltwirtschaftliche Integration“. Darüber hinaus war er seit November 1995 Honorarprofessor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Entwicklungsökonomik an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel und Professor für Entwicklungsökonomik und Internationalen Handel an der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar/Koblenz von 2013 bis 2016.
In Kooperation mit dem BVV Am 8. März ist es wieder so weit: Bayern wählt. Im Rahmen einer Online-Session informiert die Bayerische Landeszentrale für politische Bildung über die Kommunalwahl 2026 und beantwortet Ihre Fragen. Die Buchung findet direkt beim Dachverband der Bayerischen Volkshochschulen statt. Von dort bekommen Sie kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink. https://vhs.link/qznVtC.
Im Webinar beleuchtet Franziska Mohaupt, wie Kultureinrichtungen als Dritte Orte den Klimawandel emotional erfahrbar machen und Räume für Austausch und Veränderung bieten. Um ihrer Verantwortung gerecht zu werden, können sie durch nachhaltige Alltagspraktiken ihren ökologischen Fußabdruck verringern. Der Bundesverband Soziokultur unterstützt dies mit den ökologischen Mindeststandards als Einstieg ins Nachhaltigkeitsmanagement.