Bestimmt kennen Sie diese Situation: das Telefon klingelt und am anderen Ende ist ein Elternteil, der mal schnell Hilfe braucht, weil das Smartphone nicht das macht, was es soll. Oft kommen diese Anrufe gerade dann, wenn eigentlich etwas anderes auf dem Plan steht, und so wird die Wissensvermittlung aufgeschoben und sorgt für Frust auf allen Seiten. Unser Workshop widmet sich genau dieser Herausforderung und zeigt, wie Technik verständlich und alltagsnah vermittelt werden kann. Im Mittelpunkt stehen typische Hürden sowie Methoden, mit denen Technikkompetenz nachhaltig aufgebaut werden kann. Vorgestellt werden praxisnahe Ansätze und hilfreiche Erklärmodelle, die Lernen auf Augenhöhe ermöglichen. Diese Schulung ist Teil von “DIWA 4.0”. Das EU-geförderte Projekt DIWA 4.0 unter der Leitung des Büros für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg setzt sich aktiv für die Teilhabe Neuzugewanderter und ein respektvolles Miteinander ein. Mehr Informationen: augsburg.de/diwa
Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Digitale Spiele begeistern Menschen aller Altersgruppen – doch wie gelingt ein wirksamer Jugendschutz zwischen Faszination und Verantwortung? Die Entscheidung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die Altersfreigabe der Spieleplattform "Roblox" von 12 auf 16 Jahre anzuheben, zeigt, dass der Jugendschutz aktuelle Entwicklungen im Gaming-Segment im Blick hat. Dennoch sehen Eltern, pädagogische Fachkräfte und Jugendschützer weiteren Handlungsbedarf.
Man geht davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem Zufall ausliefert. Tatsächlich gab es Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen, und nicht zuletzt in der Politik, schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs.