Christentum
Ein Tag für sich selbst zu höherer Weisheit Wird Religion überflüssig? Es scheint so! Oder auch nicht! "Wenn ich doch an Gott glauben könnte", sagte Schauspieler Joachim Fuchsberger, als er seinen Sohn verloren hatte. Man kann Gott nicht beweisen, aber man kann das Organ für religiöse Erfahrung wecken. Es beginnt damit, dass man aus der Hektik des Alltags aussteigt, bewusst die Stille wahrnimmt und nur sich spürt. Wie atme ich? Wie sitze ich? Wie stehe ich? Wie gehe ich? So gewinnt man eine neue Sicht: Was ist wichtig? Was trägt und was macht zufrieden und froh? So kann man eine Spur finden, die zu Gott führt. Kapuzinerpater Pater Guido Kreppold vermittelt seit vielen Jahren Kontemplation und Zen und ist Autor zahlreicher Bücher. Für Geübte und Neulinge, die sich ca. 20-minütige Sitzphasen zutrauen Inkl. Mittagssuppe, Kaffee und Kuchen Ort: Haus St. Benedikt, Gästehaus der Abtei St. Stephan, Stephansplatz 6
Die digitale Welt scheint alles zu erleichtern, die Arbeit, den Einkauf, das Schreiben, das Rechnen und vielfältige Kontakte. Doch mehrt sich gleichzeitig die Einsamkeit in unserer zunehmend KI-gesteuerten Gesellschaft. Unverbindliche Kontakte sind schnell geschlossen, eine ergreifende, dauerhafte Liebe braucht Zeit und die Bereitschaft, sich berühren zu lassen am Leib und in der Tiefe der Seele. Deshalb reichen sich im Hochzeitsritus die Vermählten die Hand zum Bund - ein Symbol für ein gelingendes Leben, das KI nicht liefern kann.
Michal, die Tochter von König Saul, verliebt sich in den hübschen, aber armen Hirtenjungen David. Doch ihre Liebe wird bitter enttäuscht. Die Verbindung mit David entwickelt sich zu einem erbitterten Machtkampf zweier Dynastien. Es erwartet Sie ein interessanter und lehrreicher Abend über die damaligen Verhältnisse an den Königshäusern in Israel.
Zeit ist nicht gleich Zeit. Begleiten Sie mich auf einer kurzweiligen Reise von der Alltagszeit über die zyklisch-lineare Zeit des Judentums und die lineare Zeit des Christentums zur gottgeschaffenen Zeit des Islam und der zyklischen Zeit des Buddhismus und Hinduismus sowie einem Exkurs zu den Kreisläufen in den indigenen und naturverbundenen Religionen.
600 000 Austritte (2025) aus beiden Kirchen! Die Religion erscheint als ein Mythos vergangener Zeiten, den man ruhig vergessen kann. Jedoch enthält der Mythos eine Wahrheit, welche Ängste überwindet und befähigt, in Frieden miteinander und mit der Natur zu leben. Genau das macht Religion in ihren besten Vertretern. Sie kann die Welt verändern.
Wir leben in einer Gesellschaft in der Stärke und Effizienz viel zählen. Maria und Marta, zwei Schwestern, gefangen im Spannungsfeld ihrer Gefühle. Sie verlieren plötzlich ihren Bruder durch Krankheit. Es fällt nicht nur ein geliebter Mensch weg, sondern der Halt im Alltag. Anhand des biblischen Bildes von Maria und Marta wollen wir darüber nachdenken: wie können wir mit Überforderung im Alltag umgehen. Interaktiver Austausch in der Gruppe.