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Bildungsreisen

Zuständigkeit: Frau Dr. Iris Hafner

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Auskünfte: Frau Tanja Scheftner

Tel: 0821/50265-33

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November 2022 Chagall in Frankfurt, Trier mit Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reichs", Völklinger Hütte
Do. 17.11.2022 07:00
Programm wird zugesandt

Do., 17.11.: Fahrt über Schillingsfürst mit seinem die westmittelfränkische Landschaft überragenden Schloss. Wir machen einen Spaziergang zu dieser imposanten barocken Dreiflügelanlage aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, dem Sitz der Grafen Hohenlohe-Schillingsfürst. Danach geht es weiter nach Frankfurt, wegen der beeindruckenden Skyline auch Mainhattan genannt. Dort steht am Nachmittag in der Schirn-Kunsthalle (am Römerberg im Herzen der Stadt gelegen) der geführte Besuch der "Chagall-Ausstellung" auf dem Programm. Leihgaben aus diversen Museen zeigen das Wirken dieses weltberühmten jüdischen Künstlers in den 1930er und 1940er Jahren, eine bisher vernachlässigte, aber sehr prägende Schaffensperiode. Sein Werk und sein Leben wurden maßgeblich durch die Kunstpolitik der Nationalsozialisten und den Holocaust geprägt. So thematisierte Chagall schon in den frühen 1930er Jahren den immer aggressiver werdenden Antisemitismus. Mit über 100 Werken (Fotos, Selbstbildnissen, Dokumenten, Hauptwerken wie "Engelsturz") wird die Welt in Aufruhr dargestellt. A/Ü/F in Mainz. Fr., 18.11.: Fahrt nach Koblenz. Bei einem Stadtspaziergang lernen wir einige der Hauptsehenswürdigkeiten dieser auch auf die Römer zurück gehenden Stadt kennen, wie das Deutsche Eck am Zusammenfluss von Rhein und Mosel mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Blick auf die gewaltige Festung Ehrenbreitstein, Rheinpromenade, Kurfürstliches Schloss der Trierer Erzbischöfe, Basilika St. Kastor, ein Musterbeispiel der romanischen Baukunst am Mittelrhein. Danach geht es weiter nach Trier im Moseltal gelegen, der ältesten Stadt Deutschlands - gegründet 16 v. Chr. von Kaiser Augustus. Eine Stadtführung zeigt uns die Highlights dieser geschichtsträchtigen und facettenreichen Stadt, u. a. das Wahrzeichen, das römische Stadttor Porta Nigra, Marktplatz, Dom St. Peter, die älteste Kathedrale Deutschlands, Liebfrauenkirche, die mit dem Dom durch einen Kreuzgang verbunden ist, Konstantinbasilika. A/Ü/F zentral in Trier. Sa., 19.11.: Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der römischen Geschichte - wir werden durch die drei Teile (in unterschiedlichen Museen in Trier) der Landesausstellung zum Thema "Der Untergang des Römischen Reichs" geführt. Gründe, die zum Niedergang des antiken Weltreichs geführt haben, werden ebenso an beeindruckenden Artefakten aus verschiedenen Museen aufgezeigt wie das Nachwirken der römischen Kultur, nicht zuletzt in der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte. Ein Ausstellungsteil widmet sich ausschließlich der Rolle des Christentums im römischen Reich sowie dem grundlegenden Wandel der religiösen Welt in dieser Zeit des Übergangs. Kaiser Konstantin, der zeitweise seine Residenz in Trier hatte, kommt dabei ebenso zu Wort wie Kaiser Theodosius I, der das Christentum faktisch zur alleinigen Staatsreligion erhob. Den Tag lassen wir bei einem Abendessen in einem Weingut ausklingen. Ü/F in Trier. So., 20.11.: Auf dem Weg nach Völklingen machen wir einen kurzen Stopp in dem kleinen Ort Igel unweit von Trier, bekannt durch das größte römische Grabmonument Deutschlands, die Igeler Säule. Im nahen Saartal besichtigen wir schließlich eines der größten erhaltenen Industriedenkmäler Deutschlands, die Völklinger Hütte, ein Stahlwerk aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, das bis in die 1980er Jahre im Betrieb war und heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehört - ein inspirierender Ort