Mit dem Prämiengutschein erhalten Sie weiter bis zu 500 Euro Zuschuss!

Die Möglichkeit, eine Bildungsprämie zu beantragen, endet am 31.12.2021!!!

Auch im Jahr 2021 möchte die Bundesregierung weiter Menschen für die individuelle berufliche Weiterbildung mobilisieren. Mit der Bildungsprämie soll die Weiterbildung insbesondere der Personengruppen, die sich bisher aus finanziellen Gründen nicht an Weiterbildungsaktivitäten beteiligt haben bzw. beteiligen konnten, gestärkt werden.


Anspruch auf die Förderung haben alle Erwerbstätigen in Deutschland, die

  • mind. 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und
  • über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 20.000,-- € für Ledige bzw.
    40.000,-- € für Verheiratete verfügen.

Förderfähig sind somit:

ANGESTELLTE IN AUFFANG-/BESCHÄFTIGUNGS-/QUALIFIZIERUNGS-TRANSFERGESELLSCHAFTEN

Angestellte, die Transferkurzarbeitergeld beziehen, erhalten bereits eine Förderung im förderrechtlichen Sinne und können deshalb die Bildungsprämie nicht in Anspruch nehmen. Beziehen Sie kein Transferkurzarbeitergeld, ist eine Förderung durch die Bildungsprämie möglich, wenn alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

AUSLAND

Personen, die im Ausland erwerbstätig sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben oder umgekehrt ihren Wohnsitz im Ausland haben und in Deutschland erwerbstätig sind, können gefördert werden. Voraussetzung für Ausländer ist eine deutsche Arbeitserlaubnis.

„AUFSTOCKER*INNEN“

Erwerbstätige, die ein so geringes Einkommen erzielen, dass sie ergänzende Leistungen vom Jobcenter erhalten, also sogenannte „Aufstocker*innen“, können einen Prämiengutschein erhalten. Voraussetzung ist allerdings, dass sie in einer regulären Beschäftigung mindestens 15 Stunden in der Woche tätig sind.

BEAMT*INNEN

Beamt*innen sind förderfähig.

Personen in ELTERNZEIT und MUTTERSCHUTZ

Personen in Mutterschutz und Elternzeit können die Bildungsprämie nutzen, sofern ein gültiger Arbeitsvertrag mit wöchentlicher Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden vorliegt. Dies gilt auch für Selbstständige, die Elterngeld beziehen.

EXISTENZGRÜNDER*INNEN

Existenzgründer*innen sind förderfähig, auch wenn sie den sogenannten Gründungszuschuss erhalten. Sie üben eine selbstständige Tätigkeit aus.

Bezieher*innen von KRANKENGELD

Wer einen gültigen Arbeitsvertrag hat und Krankengeld bezieht, kann gefördert werden. Während des Krankengeldbezugs bleibt dann der Status „erwerbstätig“ bestehen.

KURZARBEITER*INNEN

Grundsätzlich sind Kurzarbeitende förderfähig, sofern alle weiteren Förderkonditionen erfüllt sind. Bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens wird das Kurzarbeitergeld nicht berücksichtigt, es ist eine Lohnersatzleistung der Bundesagentur für Arbeit und damit steuerfrei. Für die Zeit der Kurzarbeit wird der vom Arbeitgeber gezahlte Brutto-Lohn angesetzt. Kurzarbeitende, die in einer Transfergesellschaft angestellt sind und Transferkurzarbeitergeld beziehen (vgl. Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III § 111), sind nicht förderfähig.

Angestellte im ÖFFENTLICHEN Dienst

Angestellte im Öffentlichen Dienst sind förderfähig.

Personen in PFLEGEZEIT

Personen in Pflegezeit (nach Pflegezeitgesetz) sind grundsätzlich zum Erhalt eines Prämiengutscheins berechtigt. Die Pflegezeit, auf die ein gesetzlicher Anspruch nach dem Pflegezeitgesetz besteht, beträgt maximal sechs Monate. Danach besteht ein Anspruch auf Rückkehr an den Arbeitsplatz. Voraussetzung ist, dass eine Bescheinigung über die Pflegezeit durch den Arbeitgeber vorliegt und eine Beschäftigung von mindestens durchschnittlich 15 Stunden in der Woche durch die Pflegezeit unterbrochen wurde.

PRAKTIKANT*INNEN

Entscheidend ist der Erwerbsstatus der Praktikant*innen: Praktikant*innen, die z. B. nach ihrem Studium ein Praktikum absolvieren, sind förderfähig, wenn sie im Rahmen ihres Praktikums mindestens 15 Stunden pro Woche sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und die Einkommensgrenze einhalten. Eingeschriebene Studierende, die ein bezahltes Praktikum absolvieren, sind dagegen NICHT förderfähig. Sie gelten sozial- und arbeitsrechtlich als Studierende. Gleiches gilt für Personen, die ein Praktikum absolvieren und gleichzeitig arbeitslos gemeldet sind.

PROMOTIONSSTUDENT*INNEN

Bei Promotionsstudierenden ist der Erwerbsstatus entscheidend. Wenn sie sich in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung befinden und bei den Sozialversicherungsträgern unter dem Status "erwerbstätig" geführt werden, können sie einen Prämiengutschein erhalten. Haben sie einen Studierendenstatus, sind sie nicht förderfähig.

RENTNER*INNEN

Personen, die ausschließlich Altersrente beziehen und nicht mehr erwerbstätig sind, können nicht gefördert werden. Flexirentner*innen sind dagegen förderfähig, wenn sie die übrigen Bedingungen für den Erhalt eines Prämiengutscheins erfüllen. [siehe „Wer kann einen PGS erhalten und wer nicht?“] Bezieher*innen von Rente wegen voller Erwerbsminderung sind zum Erhalt eines Prämiengutscheins nicht berechtigt, da sie aufgrund ihrer Behinderung bzw. Erkrankung nur unter drei Stunden täglich (und damit weniger als 15 Stunden wöchentlich) erwerbstätig sein können. Bezieher*innen von Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, die vom Träger der Rentenversicherung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach §§ 49 bis 54 SGB IX erhalten, sind ebenfalls nicht förderfähig. Beziehen sie diese Leistungen nicht, können sie grundsätzlich einen Prämiengutschein bekommen.

SELBSTSTÄNDIGE

Selbstständige sind förderfähig.

SOLDAT*INNEN

Bundeswehrangehörige sind erwerbstätig und daher bei Erfüllung der individuellen Voraussetzungen förderfähig. Die gesetzlich geregelten Ansprüche von Zeitsoldat*innen auf Förderung von schulischer und beruflicher Bildung stehen einer Förderung durch die Bildungsprämie nicht grundsätzlich entgegen. Ausgeschlossen ist die Bildungsprämie bei einer Doppelförderung, d. h. wenn dieselbe Weiterbildungsmaßnahme durch die Bundeswehr gefördert wird und beabsichtigt wird, gleichzeitig die Bildungsprämie individuell in Anspruch zu nehmen.


Gefördert werden nur Weiterbildungsmaßnahmen die der individuellen beruflichen Weiterbildung dienen. Die Förderung beträgt 50% der Kursgebühr, maximal 500,00 €.

Eine individuelle berufliche Weiterbildung zielt auf das Fortkommen im ausgeübten Beruf, auf einen Berufswechsel oder auf den Erhalt bzw. die Entwicklung der Beschäftigungsfähigkeit hin.
Eine Co-Finanzierung durch Dritte, wie z.B. dem Arbeitgeber ist nicht möglich!


Einen Vorabcheck, ob Sie die Bildungsprämie beantragen können, finden Sie unter diesem Link:

http://www.bildungspraemie.info/de/vorab-check-23.php


Ein Prämiengutschein kann jährlich ausgestellt werden.

Er ist vor der Anmeldung zu der geförderten Weiterbildungsmaßnahme zu beantragen.

Das notwendige Beratungsgespräch ist kostenlos.

Wir wurden auch in der aktuellen Förderphase wieder als Beratungsstelle für die Bildungsprämie in Augsburg bestimmt. In der Beratung wird die Berechtigung geprüft und ein geeignetes Bildungsziel formuliert.


Laden Sie sich die für eine Beratung notwendige Einwilligungserklärung

als pdf-Dokument herunter oder senden Sie uns ein Mail verwaltung@vhs-augsburg.de bzw. rufen Sie uns an (Tel.: 0821/50265-0), damit wir Ihnen die Einwilligungserklärung per Post zusenden können.

Wenn Sie die Einwilligungserklärung ausgefüllt und unterschrieben, sowie die notwendigen Unterlagen

  • Einkommensteuerbescheid der Jahre 2019 oder 2020 - (Alternativ aktuelle Gehaltsabrechnung)
  • aktueller Anstellungsvertrag
  • Personalausweis oder Reisepass

bereitgestellt haben, rufen Sie uns an (Tel.: 0821/50265-0), damit ein Berater einen Termin für das Beratungsgespräch mit Ihnen vereinbaren kann.


Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.


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